Dein Papierflieger

Möchtest du aus deinem Brief einen Papierflieger basteln, damit er ganz hoch in die Luft fliegen kann?
Du kannst die Vorlage hier herunterladen und ausdrucken.

Papierflieger aus deinem Brief

Manchmal hilft es, Gedanken „fliegen zu lassen“.
Wenn du magst, bastel aus deinem Brief einen Papierflieger – und schick ihn symbolisch ganz hoch in die Luft.
So, als würde dein Brief dem Himmel eine Nachricht bringen.

Du kannst die Vorlage hier herunterladen und ausdrucken.

Das brauchst du

  • 1 Blatt (dein Brief oder die Vorlage)

  • evtl. Stifte zum Bemalen

  • eine ruhige Minute


Anleitung: So faltest du deinen Papierflieger (1–9)

1. Blatt längs falten
Falte das Papier einmal in der Mitte (der Länge nach) und öffne es wieder. Die Falz ist deine Mittellinie.

2. Obere Ecken zur Mittellinie
Falte die beiden oberen Ecken schräg nach innen zur Mittellinie.

3. Spitze formen
Falte die neuen oberen Kanten nochmal zur Mittellinie, damit vorne eine schöne, schmale Spitze entsteht.

4. Kanten nach innen – noch schmaler
Drücke die Faltungen gut fest. Dein Flieger bekommt jetzt seine schlanke Form.

5. Eine Seite zur Mittellinie umklappen
Klappe eine „Seite“ des Fliegers nach innen bzw. an die Mittellinie (wie in der Zeichnung).

6. Flieger zusammenklappen
Klappe das ganze Papier entlang der Mittellinie zusammen – die Spitze zeigt nach vorne.

7. Ersten Flügel falten
Falte einen Flügel nach unten. Orientiere dich an der unteren Kante, damit beide Flügel gleich werden.

8. Zweiten Flügel falten
Dreh den Flieger um und falte den zweiten Flügel genauso.

9. Fertig – probier’s aus!
Zieh die Flügel leicht auseinander, damit er stabil ist. Jetzt darf er fliegen.


Kleines Ritual (wenn du magst)

Bevor du wirfst, halte den Flieger kurz in der Hand und sag leise:
„Mein Brief darf jetzt fliegen. Und ich darf weiter atmen.“
Dann: ein tiefer Atemzug – und los.


Hinweis für Erwachsene

Wenn ein Kind mitbastelt: Es muss nichts „richtig“ machen. Wichtig ist das Gefühl dahinter. Manchmal hilft es schon, gemeinsam zu falten, zu lachen, zu scheitern, nochmal zu falten – und am Ende etwas in Bewegung zu bringen.